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Welpe richtig füttern

Für eine gesunde Ernährung von Hunden ist neben dem richtigen Hundefutter auch die Art und Weise der Fütterung wichtig. Einige Hunde erhalten lediglich eine Mahlzeit pro Tag, andere hingegen werden mehrfach täglich mit kleinen Portionen gefüttert. Um das Wohlbefinden des Hundes zu unterstützen, sollten Hundehalter einige Tipps bei der Fütterung beachten. So schlägt das Futter nicht auf den Magen des Hundes

   - Ein häufiger Futterwechsel kann dem Hund schaden -

Eine Umstellung auf ein neues Futter setzt den Magen-Darm-Trakt des Hundes und insbesondere die empfindliche Darmflora einem unnötigen Umstellungsstressaus und belastet den Organismus. Vor allem, wenn der Wechsel plötzlich und nicht allmählich erfolgt, können Durchfall, Blähungen und Erbrechen die Folge sein. Auch dauerhafte Verdauungsprobleme können bei einer übermäßigen Variation von Futtersorten auftreten. Nur wenn sich der Energie- und Nährstoffbedarf beispielsweise durch eine verminderte Aktivität, Krankheit oder Trächtigkeit geändert hat, ist eine Anpassung des Futters vorzunehmen. Im Idealfall ändert sich hierbei nur die Zusammensetzung, also das Verhältnis der gewohnten Futterbestandteile, nicht aber gänzlich die Futtersorte.

Auch ein Wechsel der Geschmacksrichtung des Futters ist nicht notwendig, wenn das bisherige Futter vom Hund gut gefressen wird und es seinen individuellen Nährstoffbedarf abdeckt. Ein Hund, der abwechselnde Futtersorten und damit verbunden verschiedene Geschmacksrichtungen nie kennengelernt hat, wird meist auch nicht nach mehr Vielfalt verlangen. Wählerische Fresser kann man sich unter Umständen also auch selbst heranziehen. Vor allem bei neuen und bisher unbekannten Futtersorten fressen Hunde besonders gierig und haben einen erhöhten Futterdrang. Es scheint, als ob ihnen das neue Futter besser schmeckt, bis auch diese Sorte wieder zur Gewöhnung geworden ist und der Drang nachlässt. In dieser Phase sollte vermehrt darauf geachtet werden, dass dem Hund trotz Betteln und scheinbar endlosem Hunger nicht zu viel Nahrung zugeführt wird, da sonst Übergewicht und Gelenkschäden, vor allem bei Junghunden, die Folge sein können.

                      -Kleine Mahlzeiten pro Tag-

Weiterhin beugen mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag dem Risiko eine Magendrehung zu erleiden, vor. Gerade bei großen Rassen, wie der Bouvier des Flandres  begünstigt eine einzige große Mahlzeit, verbunden mit anschließender körperlicher Anstrengung, eine Drehung des Magens um die eigene Achse.

-Feste Tagesabläufe einführen-

Im Übrigen sollte die Fütterung im Idealfall immer zur gleichen Tageszeit erfolgen. Somit weiß der Hund, dass er nicht betteln muss, um Futter zu erhalten. Lernt er doch, wann er von seinem Halter Futter bekommt. Da betteln für Hunde psychischer Stress ist, können Besitzer somit negative Aufregung vermeiden und Ausgeglichenheit fördern. Darüber hinaus kann sich nicht nur der Verdauungstrakt des Hundes auf die Mahlzeiten einstellen, Hunde sind Gewohnheitstiere und lieben feste Tagesabläufe.. 

Abschließend empfehle ich, dem Hund nach der Fütterung eine Ruhephase von einigen Stunden zu geben. Zudem sollte frisches Wasser zur freien Verfügung stehen